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Cu Chi | Emse aus Berlin

Cu Chi


Cu Chi

Es ist unglaublich und in Fotos nicht zu fassen, was die Vietcong Partisanen in Cu Chi geschafft haben: Über 200 Kilometer Tunnel gruben sie mit einfachen Rundhacken in den harten Lehmboden, über drei Stockwerke und bis zu 10 Meter Tiefe. Darin untergebracht: Wohnräume, Lagerräume, Küchen, Werkstätten, ein Operationssaal, alle durch schmale Verbindungstunnel miteinander verbunden, durch die die Partisanen nur in gebückter Haltung oder kriechend hindurch gelangten. Von oben war nichts zu sehen. Alle Eingänge waren mit dichten Laubwerk getarnt. Um die Luftzufuhr zu gewährleisten, führten Bambusrohre unauffällig nach draußen. Der Rauch der Ofen wurde ebenso unauffällig über weite Wege nach oben geleitet. An Notausgänge war genauso gedacht worden, wie an Falltüren und andere Fallen, sollte doch einmal ein Eingang entdeckt werden. In diesem Tunneldorf lebten zeitweise über 20.000 Vietcong. Sogar Kinder wurden dort geboren. Unterstützt von den Bauern der umliegenden Dörfer, stellten sie mit einfachsten Mitteln und Werkzeugen einfache, aber sehr effektive Fallen her, die die amerikanischen Soldaten nicht unbedingt töteten, aber doch verletzten und vor allem zutiefst verschreckten und demoralisierten. Aus erbeuteten Blindgängern bauten sie viele kleine Granaten. Um die Suchhunde der Amerikaner zu verwirren, legten sie erbeutete amerikanische Uniformen aus und verwendeten erbeutete amerikanische Seife, so dass die Hunde die Fährte der Vietcong nicht mehr ausmachen konnten. Militärtaktisch eine wahre Glanzleistung. Cu Chi war nicht einzunehmen, nicht durch Bomben und nicht durch den Einsatz von Napalm. Für die Niederlage der Amerikaner im Vietnamkrieg hatte In Cu Chi eine ganz entscheidende Bedeutung.

Saigon3Danach: Saigon. Der Rundblick vom Bitexco Tower auf Saigon ist atemberaubend. Wie in riesigen Ameisenstraßen schlängelt sich der Verkehr durch die Straßen.  Im schwindenden Licht der Abenddämmerung beginnt die Stadt zu leuchten. Die Fassaden der noch vereinzelten Wolkenkratzer wetteifern um das farbenprächtigste Lichtspiel. Vom Saigon River weht eine leichte Brise über die Stadt und bringt eine sehr willkommene Abkühlung. Der Tag geht zu Ende.