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In der Ha Long Bucht | Emse aus Berlin

In der Ha Long Bucht


Halong7

In der Ha Long Bucht

Als die Vietnamesen den Drachen zu Hilfe riefen, stieg er vom Berg herab und schlug wild mit seinem Schwanz. Das Gebirge zerbarst in tausende kleine Stücke. Als der Drache dann im Meer untertauchte, gab es eine riesige Welle, die das Land überflutete. Nur die Spitzen der Felsen ragten noch heraus. Dies ist eine der Legenden, wie die Ha Long Bucht mit ihren fast 2000 Inseln entstanden ist. Ha Long, „Herabsteigender Drache“, ist deshalb ihr Name. Vielen ist die Ha Long Bucht bekannt, weil James Bond dort Schurken gejagt hat. Nur dreimal auf der ganzen Welt gibt es diese bizarren Karstformationen, zerklüftet oder sanft geschwungen, grün bewaldet oder felsig, von Grotten durchzogen. Es ist heiß, schwül, nur der sanfte Fahrtwind bringt eine leichte Brise, das Wasser ist still und spiegelglatt. Unvorstellbar, dass hier vor einer Woche noch ein heftiger Sturm getobt hat. Träge im Schatten auf dem Deck unseres Bootes liegend, das leise Rattern des Motors und ab und zu das lautere Tuckern eines Fischerbootes im Ohr,  betrachten wir die Urzeitgebilde, die wie eine Fata Morgana auftauchen, unwirklich im diesigen Dunst der feuchten Hitze, und langsam an uns vorbeiziehen. Eine perfekte Filmkulisse. UNESCO Weltkulturerbe.

Die Kehrseite der verzauberten Idylle: : 500 Ausflugsboote und über 6 Mio. Besucher pro Jahr hinterlassen ihre Spuren. Plastikflaschen, Verpackungen und anderer Müll schwimmen in dem klaren Wasser. Fischer leben in ärmlichsten Verhältnissen mit ihren Familien auf ihren Booten. Zur Schule können sie ihre Kinder nicht schicken. Zu weit entfernt ist die nächste Schule an der Küste, nur zwei bis dreimal pro Woche fahren sie zum Markt, wenn der Fang ausreichend groß ist. Nicht alle haben die Möglichkeit, sich in den schwimmenden Dörfern anzusiedeln, die wenigstens regelmäßig mit frischem Trinkwasser versorgt werden. Und auch das Leben in den schwimmenden Dörfern ist hart. In kleinen Holzhäusern leben ganze Familien. Außer frischem Fisch und Meeresfrüchten muss alles vom Festland besorgt werden. Abwechslung, Freizeitangebote gibt es dort nicht. Die schwimmende Schule wurde 2014 geschlossen.